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Über mich

 

Mich beschäftigt eine Frage schon ziemlich lange:

Wie können wir unter Druck leistungsfähig bleiben, klare Entscheidungen treffen und dabei gesund, mit uns selbst verbunden bleiben?
 

Ich bin Sebastian Steck.
Notfallsanitäter, Trainer und studiere aktuell im Master Business & Psychology.
 

Meine Beschäftigung mit dieser Frage begann allerdings nicht in einem Seminarraum, sondern im Rettungsdienst.
 

Wenn Verantwortung plötzlich sehr real wird

Im Rettungsdienst habe ich früh erlebt, was es bedeutet, unter Zeitdruck, Unsicherheit und hoher Verantwortung Entscheidungen treffen zu müssen.
 

Dabei hat mich zunehmend interessiert: 
Was passiert in solchen Momenten eigentlich in uns?

Wie klar können wir noch denken, wenn der eigene Puls steigt? Wie kommunizieren wir als Team, wenn mehrere Dinge gleichzeitig passieren?
Und was hilft uns, unter Druck handlungsfähig zu bleiben?
 

Diese Fragen haben mich zur Psychologie geführt.

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Irgendwann wurde die Frage sehr persönlich

Ich selbst kannte Leistungsfähigkeit lange vor allem als Funktionieren.

Weitergehen.
Mehr machen.
Das nächste Ziel erreichen.
Dabei habe ich nach außen funktioniert und gleichzeitig den Kontakt zu mir selbst verloren.
Bis es "gekracht" hat und ich gezwungen war, mich intensiv mit mir auseinanderzusetzen und an Leistung nicht mehr zu denken war.
Es folgten intensive Erfahrungen mit  Meditation, Yoga, Breathwork, Somatic Experiencing und vielem mehr, die mir geholfen haben, heute in gesunder Weise leistungsfähig zu sein.

Seitdem bin ich überzeugt davon:
Menschen lassen sich nicht in Kopf und Körper, Leistung und Wohlbefinden oder beruflich und persönlich aufteilen, sondern wir sind ein Ganzes.

Vom Funktionieren zum Verstehen
 

Im Studium begann ich, mich intensiv mit Stress, Resilienz und menschlichem Verhalten auseinanderzusetzen.

Dabei wurde für mich immer deutlicher:

Leistungsfähigkeit ist nicht nur eine Frage des Kopfes.
 

Unser Körper und unser Nervensystem beeinflussen, wie wir wahrnehmen, entscheiden, kommunizieren und handeln.
 

In meiner Bachelorarbeit untersuchte ich deshalb, wie Atemtechniken Einsatzkräfte dabei unterstützen können, Stress besser zu regulieren und ihre Resilienz zu stärken – mit der Herzratenvariabilität (HRV) als physiologischer Messgröße.
 

Aus Forschung wurde Praxis.
Inzwischen durfte ich unter anderem Einsatz- und Führungskräfte darin trainieren, ihre eigenen Stressreaktionen besser zu verstehen und mit HRV-Biofeedback und Atemtechniken gezielt Einfluss darauf zu nehmen.

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Heute verbinde ich diese Welten

Meine Arbeit bewegt sich deshalb bewusst an den Schnittstellen von:

Psychologie und Körper.
Wissenschaft und Erfahrung.
Leistungsfähigkeit und Regeneration.
Selbstführung und Leadership.
Individuum und Organisation.

Dabei interessiert mich heute weniger die Frage, wie wir noch mehr leisten können.

Mich interessiert:
Aus welchem Zustand heraus leisten wir?
Können wir auch unter Druck klar denken und entscheiden?
Können wir Verantwortung für andere übernehmen, ohne uns selbst aus dem Blick zu verlieren?
Wie können wir erkennen, wann unser System permanent auf Leistung läuft – und wieder Einfluss darauf nehmen?
Und können wir nach einem anspruchsvollen Tag auch wirklich wieder abschalten?

Für mich bedeutet nachhaltige Leistungsfähigkeit deshalb nicht, immer ruhig oder entspannt zu sein, sondern flexibel zwischen Aktivierung und Erholung wechseln zu können.
Für die jeweilige Situation den passenden Zustand zu finden.

Genau dabei begleite ich heute Menschen, Führungskräfte und Organisationen.

Klar führen.
Gesund leisten.
Lebendigkeit spüren.

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